Zum Thema Angst:


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Tauchen bedeutet, sich in eine für den Menschen feindliche Umgebung vorzuwagen. Das Unterbewusstsein reagiert darauf mit bewussten oder unbewussten Ängsten, diese zu ignorieren kann gefährlich werden, aber die Ängste verstehen und akzeptieren bzw. erkennen lernen, ist der beste Weg Tauchen sicher und zu einem wundervollem Erlebnis zu machen.

Ein Beispiel für die unbewussten Ängste ist der Atemrhythmus eines Tauchanfängers. An der Wasseroberfläche bzw. an Land atmet er völlig normal in dem natürlichen Rhythmus Einatmen - Ausatmen - PAUSE - Einatmen. Begibt er sich aber unter Wasser, ändert sich dieser Atemrhythmus in Einatmen - PAUSE - Ausatmen - Einatmen - PAUSE.

Der natürliche Atemrhythmus basiert auf der normalen Muskelarbeit, welche die Lunge verrichtet. Der entspannte Muskelzustand der Lunge ist nämlich der ausgeatmete Zustand, während des Einatmens wird dann der Muskel angespannt, beim Ausatmen wieder entspannt. Durch die Änderung des Atemrhythmus unter Wasser erkennt man schon, dass der Tauchanfänger sich also permanent in einem angespannten Zustand befindet. Er tut dieses, weil ihm das Unterbewusstsein signalisiert HALT STOP, Du kannst nicht atmen unter Wasser, also sofort Luft anhalten. Verantwortlich dafür ist unser Selbsterhaltungstrieb, d. h. unterbewusste Ängste, die vermeiden sollen, dass sich der Mensch in gefährliche Situationen begibt.

Der Tauchanfänger lernt mit der Zeit, sich an diese Situation anzupassen und seine Ängste zu meistern, er empfindet die Unterwasserwelt nicht mehr als feindliche Umgebung, die Folge davon sind in der Regel geringerer Luftverbrauch und weniger Blei beim Tauchen zu verwenden (Viel Luft in der Lunge = viel Auftrieb).

Aber auch die bewussten Ängste eines Tauchers dürfen nicht unterschätzt werden. Der größte Fehler ist es, diese zu unterdrücken, viel mehr sollte man diese Ängste offen zugeben und auch mit seinen Tauchpartnern darüber sprechen. Ein guter Tauchpartner wird das immer akzeptieren und wenn einer das mal nicht tut, sollte man mit diesem eh lieber nicht tauchen gehen. Nur zu oft ist falsch verstandener "Mut" oder der sogenannte Gruppenzwang die Ursache für einen Tauchunfall. Um nicht als Feigling oder Spielverderber dazustehen, werden die eigenen Grenzen bewusst überschritten und der Taucher bringt sich in eine Situation, der er eigentlich nicht mehr gewachsen ist. Dabei ist es doch viel besser ein lebender "Feigling" zu sein, als ein toter Held, oder? Schließlich wollen doch alle einfach einen schönen Tauchgang geniessen und sich nicht permanentem Stress aussetzen.

Es gibt viele stress- bzw. angstauslösende Situationen:
 
Dunkelheit
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Tauchen in abgeschlossenen Räumen (Wracks, Höhlen)
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Strömung
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Kälte
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Prüfungstauchgänge (Angst nicht zu bestehen)
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Bei allen diesen Beispielen werden bewusste oder unbewusste Ängste ausgelöst, die zu unvorhersehbaren Stress-Situationen und sogar zur Panik führen können. Durch viele Übungen während der Tauchausbildung und durch die ständig wachsende Erfahrung können dies Ängste bewältigt werden. Man darf aber nie vergessen, dass die Angst nie hundertprozentig besiegt werden kann, denn es wird immer und für jeden Taucher Situationen geben, die er noch nie erlebt hat und denen er vielleicht nicht gewachsen ist. Das gilt ebenso für Tauchlehrer. Sprüche nach dem Motto ein Tauchlehrer hat niemals Angst sind heute nicht mehr zeitgemäß und wahr sind sie erst recht nicht.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit den eigenen Ängsten umzugehen:
 
man kann sie zur Kenntnis nehmen, darüber nachdenken, das Erlebte verarbeiten und dazu lernen
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man kann aber auch angstauslösende Situationen vermeiden
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der falsche Weg ist lediglich, die Angst zu ignorieren.

In diesem Sinne wünschen wir euch viele schöne und entspannte Tauchgänge bei diesem faszinierenden Sport.